VLC Media Player (Beta) für Android kurz vorgestellt

Datum: Autor: Julian Kategorie: AppsTAGS:  ,

Interessenten können im Google Play Store den VLC Media Player herunterladen, welcher noch in einer Vorabversion (Beta-Version) vorerst veröffentlicht wurde. Mit dieser Software sollen die Geräte angesprochen werden, die mit dem Betriebssystem Android betrieben und bedient werden und über einen ARMv7-Prozessor verfügen. Notwendig ist mindestens die Betriebssystemversion Android 2.1.

Eine Beta-Version ist keine fertige ausgereifte Version

VLC Mobile macht darauf aufmerksam, dass es tatsächlich noch eine Beta-Version wäre, was bedeutet, dass die Software sich noch eigentlich in der Testphase befinde, aber schon sehr fortgeschritten sei. Dass das System noch nicht 100% ausgereift sei, erkenne man daran, dass der Player noch über Stabilitätsprobleme verfüge, auch würde die Wiedergabe, welche Hardware-beschleunigt sei, nicht von allen Geräten unterstützt werden. VLC Mobile weist ferner darauf hin, dass die Endversion am Ende deutlicher schneller, als die jetzige Beta-Version sei. Doch bereits jetzt könne der Beta-Nutzer damit rechnen, dass Untertitel angezeigt würden bzw. Videos sauber und wie erwartet bereits wiedergegeben würden, selbst wenn diese über mehrere Videospuren verfügten.

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Android weist Malware auf

Bereits im Jahr 2011 warnte das Magazin Trend Micro vor der sogenannten Android Malware oder virenversuchten Software innerhalb von Android-Apps. Die Befürchtung damals schon bei Trend Micro: bis Ende 2012 könnten sich diese schadschaften Software-Applikationen bis zu 100.000 vermehrt haben. Gemäß einer aktuellen Untersuchung von Trend Micro sei allein vom Monat Juni zu Monat Juli 2012 die Zahl schadhafter Android Software von 10.000 auf 20.000 angestiegen, also eine Verdopplung. Im Monat März hätte diese Zahl noch bei 5.000 Apps gelegen. Während sich also die Zahl zwischen März und Juni erst in guten zwei Monaten erst verdoppelte, benötigte die nächste Stufe dazu nur noch einen Monat. Was noch erstaunlicher zu sein scheint, so Trend Micro, die 17 schadhaftesten Apps, die vorher festgestellt wurden, seien bereits 700.000 von Nutzern heruntergeladen worden. Für den Nutzer sei es besonders schwierig zwischen schadhafter und legaler Software zu unterscheiden. Alle Apps benutzten die gleichen legalen Vorgehensweisen und Darstellungsformen. Angeblich würden 30% der schadhaften Software diese getarnte Vorgehensweise erfolgreich nutzen und damit viele Nutzer täuschen. Zu dieser schadhaften Software würden zum Beispiel auch angebliche Aushorch- und Spionage-Apps. Diese würden zum Beispiel per GPS den jeweiligen Standort des Nutzers weitergeben, womit ein umfangreiches Bewegungsprofil des Nutzers erstellt werden könnte. Andere Apps würden wiederum die Adressbücher der Nutzer herauslesen, wie auch die Kurznachrichten, welche per Signalweitergabe an den Empfänger weitergereicht würden, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekäme.

Die Unterschiede zwischen Apple-Apps und Android-Apps

Neben den inhaltlichen und technischen Unterschiede zwischen den Apps, welche im App-Store und im Google Play Store angeboten würden, bestünde, so die Beobachter von Trend Micro, in der Kontrolle. Während Apple sehr strenge Maßstäbe für Programmierer und Apps ansetze, für solche Apps, die im App-Store aufgenommen werden möchten, bietet Android und damit der Google Play Store einen offenen Markt an. Nicht Google und sein Google Play Store sorgen für die Sicherheit, wie das Apple für seinen App-Store durchführt, sondern der Nutzer und Anwender selber müsse das übernehmen. Dies erhöhe die Gefahr für potentiell schadhafte Applikationen. Es bestünden daher ganz konkrete mobile Bedrohungen, denen sich jeder Android-Nutzer bewusst sein müsse.

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