Mac OS X 10.9 Mavericks kommt wohl noch im Oktober

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AllgemeinTAGS:  , , , , ,

Mac OS X 10.9 Mavericks markiert das Ende der Raubkatzen bei Apples Betriebssystemen und das Update für das inzwischen über ein Jahr alte Mountain Lion werden. Für den Herbst angekündigt, wird das Programm vermutlich noch im Oktober erscheinen – offizielle Geschäftspartner haben das neue Mavericks bereits erhalten und dürfte demnach auch für die breite Masse demnächst erscheinen.

Dabei bringt Mavericks optisch einige wenige Neuerungen, neue Funktionen für Pro-Anwender und vor allem eine neue Technik unter der Haube.

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Was bei Mavericks ins Auge fällt

Wie bereits seine Vorgänger wird auch Mac OS X 10.9 als Download in Apples App Store zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu iOS 7 ist Maverics allerdings kostenpflichtig, der Preis wird jedoch vermutlich im Bereich um die 20,- Euro liegen (ein Update auf Mountain Lion kosten 17,99 Euro) und ein Update ist bereits mit Mac OS X 10.7 Snow Leopard möglich.

Optisch gibt es einige kleinere Neuerungen, die in das Bild der neuen Apple Operating Systems fallen. Ähnlich wie bei iOS verschwindet nun auch der Skeumorphismus aus Mavericks. Der Ledereinband für den Kalender und der Roulette-Tisch im Game Center etwa gehören der Vergangenheit an, auch die zerkratzte Oberfläche aus Mission Control wird durch ein schlichtes und glattes Grau ersetzt. Ganz so bunt und leuchtend wie bei iOS 7 geht es bei Mavericks dann aber doch nicht zu.

Vor allem beim Arbeiten mit zwei Monitoren bietet Mavericks nun einige Vorteile: So ist es zum Einen mit Mission Control leichter, den Überblick über alle geöffneten Fenster zu behalten, da diese zentriert angezeigt werden, zum Anderen wandert nun die Taskleiste mit. Die Befehlsleiste am oberen Bildschirmrand wandert nun auf den Bildschirm, auf dem gerade gearbeitet wird.

Eine weitere Neuerung ist die Einführung von Tabs im Finder. Mussten bisher noch mehrere Fenster geöffnet werden, um bei längeren Finder-Tätigkeiten effektiv zu arbeiten, so fällt die Datei-Verwaltung durch das aus Browsern bereits bekannte Tabulatorensystem deutlich leichter und vor allem übersichtlicher aus.

Apropos Browser, auch das neue Safari bringt einige optische und technische Veränderungen mit sich. Die Oberfläche fällt nun ebenfalls deutlich flacher und simpler aus, animierte Inhalte werden nun erst nach dem Klicken geöffnet – somit entfällt ein Autoplay von Werbung – und nicht angezeigte Fenster ruhen im Hintergrund, um Rechenleistung und Bandbreite zu sparen.

Ebenfalls neu ist die Einführung von Apple Maps, die nicht nur den Kartendienst von Mavericks aus zugänglich macht, sondern deren Routenplanungen sich auch mühelos via Mail oder Kalender exportieren lassen. Der Kalender, der optisch an den neuen iOS-Kalender angelehnt ist, kann nun sogar die Wegzeit mit einplanen.

Mavericks Neuerung: Timer Coalescing

Was Mac OS X 10.9 Mavericks allerdings deutlich von seinen Vorgängern unterscheiden soll, ist die neue Funktion Timer Coalescing. Dahinter verbirgt sich eine neue Arbeitsmethode, bei der Rechenoperationen zeitlich zusammengeschoben werden. Hierdurch läuft die CPU nicht durchgängig, sondern hat immer wieder kleine Pausen, um dann anstehende Operationen mit einem Schlag zu bewältigen. Hierbei handelt es sich um kleine Intervalle, die sich für den Nutzer (zumal es sich um sogenannte Low-Level Operations handelt) nicht bemerkbar machen, die Pausen sparen jedoch Energie ein – von bis zu 72 Prozent ist die Rede.

Somit wird das Timer Coalescing vor allem für die Nutzer von MacBooks interessant.

Insgesamt bietet Mac OS X 10.9 Mavericks keine technische Revolution, die war jedoch auch gar nicht nötig. Optimierte Funktionen und effizienteres Arbeiten sollten Mavericks aber für alle Mac-User zum Pflichtkauf machen (vor allem für den niedrigen Preis).

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