Hacken kann legale Top-Jobs bescheren

Datum: Autor: Pacco Kategorie: Allgemein, Computer, Netzwerk

Der Hacker von Sony, George Hotz oder besser bekannt unter dem Pseudonym Geohot, arbeitet jetzt bei Facebook, nachdem er viele Jahre damit verbracht hat Technology-Konzerne zu piesacken. Sony verklagte Hotz erst dieses Jahr für die Verbreitung digitaler Schlüssel und den dazugehörigen Werkzeugen, um illegal kopierte Spiele auf der Sony PlayStation 3 zum Laufen zu bringen. Weiterhin war Hotz einer der Ersten, die den Jailbreak des Apple iPhone über einen Hardware-Hack schafften.
Jetzt wird Hotz mit einem Job bei einer großen Internet-Firma sesshaft. Wenn das den ein oder anderen auch überraschen mag, ist Hotz nicht der erste Hacker, der seine zwielichtigen Errungenschaften für einen sicheren 9-to-5-Arbeitsplatz nutzt.

Chris Putnam, Facebook-Entwickler
Neben dem Hack der PlayStation 3 gibt es auch andere Wege die Aufmerksamkeit der Personalabteilung von Facebook zu erregen. 2005 programmierte Putnam zusammen mit zwei Freunden einen Wurm, der Facebook-Profile wie MySpace-Profile aussehen ließ. Der Wurm konnte schließlich auf Putnam zurückverfolgt werden. Der schaffte es den Facebook Mitgründer Dustin Moskovitz für sich zu gewinnen. Einige Monate später zog Putnam nach Kalifornien, um eine Stelle bei Facebook anzutreten.

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Michael “Mikeyy” Mooney, Web-App-Entwickler
2009 entwickelte der 17-jährige Michael Mooney einen Wurm, der sich über Twitter verbreitete und Spam-Nachrichten verschickte. Mooney sagte, dass er den Wurm aus Langeweile programmiert hätte. Ein paar Tage später zeigte sich Travis Rowland, CEO einer Firma für Web-Applikationen so beeindruckt von Mooneys Fähigkeiten, dass er den gelangweilten jungen Hacker als Programmierer und Sicherheits-Experte anstellte.

Owen Thor Walker, Sicherheits-Berater
Owen Thor Walker aus Neuseeland war erst 18 als er in die Fahndung des FBI geriet, weil er ein Botnet, das geschätzte 1,3 Millionen Rechner umfasste, betrieb. Walkers Netz von autonom agierenden Computern war verantwortlich für globale Millionenverluste durch den Missbrauch der IT-Infrastruktur. Nach seiner Verhaftung und dem Prozess, engagierte das australische Telekommunikationsunternehmen Telstra Walker für einen Jahresvertrag, in dessen Rahmen er bei Vorstandssitzungen über IT-Sicherheit dozierte.

Diese Geschichten sind ein weiterer Beweis dafür, dass es sehr wertvoll ist einfach der eigenen Passion zu folgen. Auch wenn diese vielleicht nicht ganz legal sein mag.

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