Erste Bilder zu Healthbook aufgetaucht

Datum: Autor: Sebastian Kategorie: AllgemeinTAGS:  , , , ,

Etwas wirklich Neues wird Healthbook nicht sein (wenn man einmal von einigen Sonderfeatures absieht), es wird aber eben Apple typisch genau dem Schema der Firma entsprechen, indem es den Usern von iOS 8 einiges an Arbeit abnimmt und die wichtigsten Funktionen vieler verschiedener Apps in einer praktischen Anwendung vereint.

Nun sind zum ersten Mal einige konkrete (und echt aussehende) Screenshots aufgetaucht, auf denen die Funktionen von Healthbook nachgebildet wurden. Und wenn Apples tatsächliche App den bunten Rekonstruktionen standhält, dann steht mit dem iPhone 6 und iOS 8 tatsächlich eine wahre Gesundheitsrevolution ins Haus.

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Healthbook setzt auf Karteikartensystem und viele Funktionen

Die Screenshots, die derzeit unter anderem auf 9to5mac.com heiß diskutiert werden, sind zwar nur Nachbildungen echter Bildschirmfotos, vermitteln aber bereits einen guten Eindruck davon, wie die neue Core App von iOS 8 aussehen könnte. Optisch orientiert sich Healthbook laut der Screenshots an Apples Passbook App, das heißt die verschiedenen Funktionen werden auf Karteikarten gelegt, so dass User einen schnellen Überblick über sämtliche Gesundheitswerte haben. Hierzu zählen etwa Gewicht, Atem, Schlaf, Ernährung, Bewegung, Hydration und Herzschlag, aber auch Blutzucker, und die Sauerstoffanreicherung des Blutes. Diese sollen von der iWatch über spezielle medizinische Sensoren direkt am Handgelenk gemessen werden. Erst mit der iWatch würde Healthbook dann seine volle Wirkung entfalten. Während derzeit Apps wie NikeFuel+ zwar die Schrittzahl und Aktivität messen können, will Apple mit Healthbook den nächsten Schritt machen und eine abgerundete Gesundheits-App abliefern.

Die Karten fügen sich dabei in den flachen und bunten Look von iOS 7 (und im Herbst iOS 8) ein, das Design ist flach, die Icons simpel gehalten und die Karten lassen sich nach eigenen Präferenzen frei anordnen. Gerüchteweise war auch im Gespräch, dass Apple vorhat die Stress-Level und die Fruchtbarkeit in Healthbook einzuarbeiten, Indizien gibt es auf den Screenshots hierfür allerdings nicht. Da Apple sich im Bereich der medizinischen Sensorik aber gerade verstärkt, ist dies zumindest auch nicht ausgeschlossen.

Healthbook bringt Gesundheitsdaten auf den Punkt

Außerdem wird ein klarer Einblick in die einzelnen Karteikarten gewährt, der sehr deutlich zeigt, wie die verschiedenen Statistiken aufbereitet sind: Klar, einfach, grafisch und funktional.

Prinzipiell lässt Healthbook sich in drei verschiedene Gruppen einteilen: Die Fitness Karten beinhalten die Aktivität, die Bewegung, das Gewicht und den Body Mass Index und sind am ehesten mit bereits vorhandenen Apps vergleichbar; Herzschlag und Blutdruck können ebenfalls überwacht werden, hierzu wird aber entweder eine iWatch erforderlich sein oder eine entsprechende unterstützte Pulsuhr; die dritte, interessanteste und derzeit noch eher vage umrissene Gruppe an Karten betrifft das Blutbild. Zwar ist es wahrscheinlich, dass Apple über die iWatch mit einem besonderen Sensor überwachen möchte, dies könnte aber womöglich erst die nächste (oder übernächste) Generation iWatch betreffen. Denn ebenfalls möglich ist die simple Eingabe bei ärztlichen Untersuchungen gemessener Werte, so würde zwar kein tagesaktuelles Blutbild in Healthbook gespeichert werden, aber die App hätte ein genaueres Bild über die Interaktion der verschiedenen Werte.

Besonderes Augenmerk verdient zudem die Emergency Card, in der sich Daten speichern lassen, die im Falle eines Unfalls wichtig sind. Neben Geburtsdatum, Gewicht, Blutgruppe und eingenommenen Medikamenten lässt sich in der Emergency Card auch der Organspenderstatus speichern.

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