Google I/O: Die ersten Geräte mit Chrome OS präsentiert

Datum: Autor: Pacco Kategorie: Aktuelle Themen, Google, Netbook, WLan

Google hat das Ergebnis seines Pilotprogramms CR-48 verkündet: Zwei Notebooks, auf denen Chrome OS läuft und die von Acer und Samsung produziert werden. Die Geräte wurden am Mittwoch während der zweiten Hälfte der jährlichen Konferenz Google I/O in San Francisco enthüllt. Beide Chrome-Notebooks haben Eigenschaften, die sie den Netbooks sehr ähnlich machen.
Die Version von Acer wird in den USA 349 Dollar kosten und ein 11,6-Zoll-Display, einen Atom Doppelkern-Prozessor von Intel, eingebautes Dual-Band Wi-Fi und optional auch 3G haben. Weiterhin ist eine HD-Webcam mit Geräuschreduktion integriert. In puncto Anschlüssen bietet das Gerät zwei USB 2.0 Ports, einen 4-in-1-Kartenleser und einen HDMI-Ausgang. Bei einem Gewicht von 1,34 kg soll der Akku biszu sechs Stunden durchhalten.
Samsung will für sein Chromebook etwas mehr haben. Die Version ohne 3G kostet 429 US-Dollar. Inklusive 3G-Modul darf der Kunde 499 US-Dollar auf den Ladentisch legen. Dafür bekommt man ein etwas größeres Gerät mit 12,1-Zoll-Bildschirm und längere Batterielaufzeit von 8,5 Stunden. Diese Spezifikationen schlagen bezüglich des Gewichts mit 1,5 kg zu Buche. Bei Samsung fehlt der HDMI-Anschluss. Dafür gibt es die Möglichkeit Mini-VGA anzuschließen.
Beide Systeme können ab dem 15 Juni in folgenden sieben Ländern vorbestellt werden: Die USA, Großbritannien, Spanien, Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande. Außerdem plant Google ein “Student Package” anzubieten, das es Studenten ermöglichen soll mit 20 Dollar pro Monat an ein Chromebook zu kommen. Für Unternehmen könnte es ein ähnliches, wenn auch deutlich kostspieligeres, Angebot geben.
Neben den Chromebooks hat Google auch einen Blick auf ein Art Set-Top-Box gewährt, die mit Chrome OS läuft. Sinnigerweise hört sie auf den Namen “Chromebox”. Im Moment stehen noch nicht sehr viele Informationen zu diesem Gerät zur Verfügung, aber wenigstens ein Modell soll gerade von Samsung entwickelt werden. Obwohl das System optisch dem Mac mini von Apple ähnelt, soll die Chromebox sich eher an Geschäftskunden wenden und wird einige Werkzeuge für System-Administratoren enthalten.
Googles Betriebssystem, das in der “Cloud” operieren soll, muss sich erst noch beweisen. Allerdings erfreut sich der Browser des Unternehmens stetigen Wachstums, seitdem er im September 2008 veröffentlicht wurde.

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